Rund zwölf Millionen Euro als Investment in die Kirche der Zukunft

Die Landessynode hat beschlossen, in den kommenden zehn Jahren sechs Millionen Euro für Fördermittel bereitzustellen und zusätzlich fünf neue Pfarrstellen zu schaffen, um Kirchein neuen Formen näher zu den Menschen zu bringen.Mit diesen zusammengerechnet rund zwölf Millionen Euro soll das Angebot der Ortsgemeinden ergänzt werden. Die Fördermittel für Erprobungen sind Anschubfinanzierungen. Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Gemeinschaften und Initiativen erhalten von der Landeskirche Projektmittel bis zur Hälfte der entstehenden Personal- und Sachkosten. 
…mehr Infos zu den Entscheidungen der Landessynode findet ihr hier

Nach Beschluss der Landessynode 2019 sollen die bisherigen fünf regionalen Rechnungsprüfungsstellen in der EKiR, bis zum 1. Januar 2023 zu einer gemeinsamen Rechnungsprüfungsstelle zusammenzulegt werden. Sie besteht dann aus einem Rechnungsprüfungsvorstand und einem Rechnungsprüfungsamt. Um den regionalen Bezug zu erhalten, werden Prüfregionen gebildet, in denen Außenstellen des Rechnungsprüfungsamtes eingerichtet werden. 
…mehr zu den Entscheidungen der Landessynode findet ihr auf den Seiten der EKiR

Das garantierte Pro-Kopf Aufkommen steigt bis zum Jahr 2023 auf 97 Prozent

Die Landessynode hat eine Anpassung der Kirchensteuerverteilung in der EKiR beschlossen. Der den Kirchengemeinden zustehende Kirchensteuerbetrag pro Kirchenmitglied wird von 2020 bis 2023 um jährlich 0,5 Prozent angehoben. Zugleich hat die Landessynode Schritte eingeleitet, um eine Alternative zum derzeitigen System der Finanzverteilung zu entwickeln. Die Ständigen Ausschüsse sollen bis zur Landessynode 2023 entsprechende Vorschläge zu einem Finanzausgleich erarbeiten, der  gewährleistet, dass Kirchengemeinden und Kirchenkreise ihre Aufgaben unabhängig von ihrem Kirchensteueraufkommen erfüllen können. 
…mehr zu den Entscheidungen der Landessynode findet ihr auf den Seiten der EKiR

Unternehmensmitbestimmung - auch bei Kirche & Diakonie
Der GesA war auch in diesem Jahr, unterstützt von Teilnehmern am EKiR-Infotag, In Bad Neuenahr zur Landessynode präsent. Wie schon in den Vorjahren ging es dabei um unsere Forderung „Unternehmensmitbestimmung - auch bei Kirche & Diakonie“. Dazu wurden unsere schon bekannten gelben GesA-Stofftaschen verteilt, in denen die Mitglieder der Synode Flyer zum Thema, Kulis und ein „Wir sorgen für Durchblick-Brillenputztuch“ gefunden haben.
Die Flyer und Plakate zur  LS 2019 findet ihr hier,, weitere Infos zur GesA Aktion findet ihr hier.

Die Konferenz Diakonie und Entwicklung hat am 12.10.2017 eine Verbandsempfehlung zur Unternehmensmitbestimmung verabschiedet. Sie sieht vor, dass ab 500 Mitarbeitenden in einer diakonischen Einrichtung, die Mitarbeitenden durch eine Vertretung im Aufsichtsorgan an den Aufgaben dieses Gremiums beteiligt werden,- mit gleichen Rechten und Pflichten wie andere Aufsichtsratsmitglieder. Die Verbandsempfehlung ist allerdings nicht verpflichtend, sondern soll den Einrichtungen als Orientierung dienen. Bisher ohne den erwarteten Erfolg. So fordert der MAV-Gesamtausschuss bereits seit Jahren vergeblich eine Unternehmensmitbestimmung auch bei Diakonie & Kirche ein.
Die Verbandsempfehlung findet ihr hier

kruttschnittWarum eine Unternehmensmitbestimmung für die Diakonie empfohlen wird und welche Bedeutung sie hat, wurde von Dr. Jörg Kruttschnitt, Vorstand der Diakonie Deutschland in einem Interview gut verständlich erklärt. „Unternehmensmitbestimmung bedeutet, dass Mitarbeitende wirtschaftliche und unternehmerische Entscheidungen mit beeinflussen und an der Aufsicht über das Unternehmen teilhaben können.“ Dr. Kruttschnitt (Foto) meint: “Nun ist es also Zeit, die Mitarbeitenden auch auf unternehmerischer Seite zu beteiligen.“ Seht selbst und staunt,- das Interview findet ihr hier

Schöner Beruf, aber wenig Anerkennung

Immer mehr Menschen möchten so lange wie möglich zu Hause gepflegt werden. Doch vielen ambulanten Pflegediensten fehlt dafür das Personal. In den 261 Diensten der Diakonie RWL gab es alleine in diesem Frühjahr rund 3.800 Ablehnungen. Insgesamt werden heute rund 200.000 Menschen in NRW zu Hause gepflegt. Die Dienste in der Diakonie RWL betreuen davon rund 21.000 Pflegebedürftige mit knapp 10.000 Mitarbeitenden. Pflege sei ein ausgesprochen schöner Beruf, betont Susanne Middendorf, Leiterin der Diakoniestation Münster. Ihm fehle aber die gesellschaftliche Anerkennung. Sie ärgert sich, wenn die Pflege in Talkshows schlecht geredet wird. In der ambulanten Pflege könnten Krankenschwestern sehr selbstständig arbeiten und trügen viel Verantwortung. Die Politik müsste sich endlich dafür einsetzen, dass die Gehälter  bzw. die Gehaltssteigerungen auch von den Krankenkassen bezahlt werden.

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EKiR: „Wir lassen nicht nach, uns für hochwertige Bildungsarbeit einzusetzen“

In Nordrhein-Westfalen herrscht in den Kitas erst einmal Erleichterung darüber, dass es eine weitere Übergangsfinanzierung für das neue Kitajahr gibt, die ihre Arbeit weitestgehend sicherstellt. In Rheinland-Pfalz herrscht noch eine gewisse Unsicherheit, was das neue Kita-Zukunfts-Gesetz für die Träger bringen wird. Was die Reformen beinhalten müssten Um Qualität und Finanzierung von Kitas sicherzustellen und wie sich die Kirchen einbringen, erklärt Oberkirchenrätin Henrike Tetz, Leiterin der Abteilung Erziehung und Bildung, im Interview. …weiterlesen

Die Beschäftigten können sich schon in diesem Jahr über einen arbeitsfreien Tag am 31. Oktober freuen.

Nach Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen hat am 20.Juni auch der Landtag in Bremen dem Reformationstag als neuen gesetzlichen Feiertag zugestimmt. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Reformationstag wie in ganz Ostdeutschland außer Berlin bereits seit der Wiedervereinigung ein gesetzlicher Feiertag. Mit der Bremer Entscheidung gibt es nun für alle nördlichen Bundesländer für den 31. Oktober eine einheitliche Lösung. Ein Grund für die Initiative war das Ungleichgewicht bei der Anzahl der Feiertage zwischen Nord- und Süddeutschland. Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen gehörten mit nur neun gesetzlichen Feiertagen im Jahr bislang bundesweit zu den Schlusslichtern. Spitzenreiter Bayern hat 13 Feiertage.

Diakonie RWL und Freie Wohlfahrtspflege NRW fordern Landesregierung zum Handeln auf 

Vor über einem Jahr hat der Bundestag eine Erhöhung der Stundensätze für rechtliche Betreuer von 44 auf 52 Euro beschlossen. Der Bundesrat blockierte das Gesetz. Christian Heine-Göttelmann (Vorstand des Diakonischen Werkes RWL) vermutet, dass der Bundesrat das Gesetz nicht auf die Tagesordnung nimmt, weil die Justizkassen der Bundesländer für die Erhöhung der Stundensätze aufkommen müssen. Wenn die Erhöhung der Stundensätze nicht umgesetzt wird, geht das Vereinssterben weiter. Bei der Diakonie RWL sind bereits fünf der insgesamt 50 Vereine aus finanziellen Gründen geschlossen worden. In Köln wird gerade einer der ältesten und größten evangelischen Betreuungsvereine abgewickelt.

…mehr dazu findet ihr auf den Seiten der Diakonie RWL

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