Alles möglich – außer Verbindlichkeit

Arbeitsvertragsrichtlinien: Viele Arbeitnehmer/innen in Diakonie und Caritas, aber auch in den beiden christlichen Kirchen, werden diesen Begriff in ihren Arbeitsverträgen finden. Oder es finden sich Bezeichnungen wie Kirchliche Arbeitsvertragsordnung und ähnliches. In jedem Fall lohnt es sich genau zu prüfen, welche Regelungen sich eigentlich hinter diesen Begriffen verstecken. Eine aktuelle Übersicht der Arbeits- sowie tarifvertraglichen Regelungen in den Ev. Landeskirchen und den Diakonischen Werken findet ihr auf den Seiten von ver.di

Die ver.di-Bundestarifkommission Altenpflege fordert für Pflegefachkräfte einen Einstiegslohn von mindestens 16 Euro pro Stunde, für Pflegehilfskräfte soll dieser mindestens 12,84 Euro betragen. Diese Werte sollen bundesweit gelten, unterschiedliche Entgelte in Ost und West soll es nicht geben. Zudem fordert ver.di einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen pro Jahr bei einer Fünf-Tage-Woche. Darüber hinaus verlangt ver.di, dass künftig keine Beschäftigte bzw. keine Beschäftigter in Altenpflegeeinrichtungen in einer Schicht allein arbeiten muss.   
…mehr dazu ist auf den Seiten von ver.di zu finden

schummermit dem Vorsitzenden der CDU/CSU Arbeitnehmergruppe im Bundestag,
Uwe Schummer
(Foto)

Die GesA-Mitglieder Agnes Samusch und Björn Rudakowski haben den Gedankenaustausch mit dem Bundestagsabgeordneten Uwe Schummer (CDU) im April fortgesetzt. „Wir sind daran interessiert zu erfahren, welche Prozesse die Arbeitnehmergruppe in den jeweiligen CDU geführten Ministerien in Sachen Pflege, Erziehung und vielen anderen Berufen, voranbringen möchte.“  Eine kurze Zusammenfassung von dem Treffen findet ihr hier zum Download.

bpa-Arbeitgeberverband blockiert flächendeckenden Tarif für Pflege und Altenpflege.

Im Gespräch mit den GesA-Mitgliedern Agnes Samusch und Björn Rudakowski, berichtete Uwe Schummer (MdB) von massiven Widerständen durch Rainer Brüderle, der nahezu alle Modelle zur Steigerung der Löhne und der Etablierung eines flächendeckenden Tarifs in der Pflege und Altenpflege blockiere. „Wir sind jedoch weiter zuversichtlich, dass wir in dieser Legislaturperiode Zählbares für die Beschäftigten voranbringen“, meint der CDU-Abgeordnete. Einen kurzen Bericht von dem Gespräch  findet ihr hier zum Download. Der bpa-Arbeitgeberverband für die private Sozialwirtschaft wurde 2015 gegründet und wird seit dem von dem ehemaligen Bundes-Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) als Präsident vertreten. Der bpa empfiehlt seinen Mitgliedern die Anwendung von Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR).
…mehr dazu berichtet ua. die Berliner Morgenpost und findet ihr hier.

Gemeinsamer Arbeitgeberverband von DRK, DPWV und AWO geplant

Das Deutsche Rote Kreuz, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die AWO beabsichtigen,  sich zu einem gemeinsamen Arbeitgeberverband der nichtkirchlichen, gemeinnützigen Organisationen  zusammenschließen und Tarifverhandlungen mit ver.di aufzunehmen. Die privaten Anbieter sind dagegen. Die Tarifpartner können aber mit der Unterstützung der Koalition in Berlin rechnen. Kommt es zu einem Abschluss, kann das Bundesarbeitsministerium den ausgehandelten Tarifvertrag für die gesamte Branche als allgemeinverbindlich erklären. Damit dürfte kein Pflegeunternehmen geringere Löhne zahlen, als dieser Tarif vorgibt.
…mehr dazu findet ihr hier

ver.di Info „Gut zu Wissen“ – was ist nun für die MAV zu tun ?
Mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) wurden Fördermöglichkeiten für zusätzliche Fachkraftstellen, zur Verbesserung von Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf und zur Begleitung der Digitalisierung geschaffen. Die Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus, das Personal zu entlasten. Trotzdem gilt es jetzt, die Arbeitgeber aufzufordern, die geschaffenen Möglichkeiten abzurufen. Was ist nun für betriebliche Interessenvertretungen zu tun? Antworten findet ihr in der ver.di-Information für betriebliche Interessenvertretungen in der Altenpflege „Gut zu Wissen!“
hier zum Download

Ist die Arbeit von Altenpflegern weniger wert als die von Kontrolleuren?

"Die Altenpfleger haben einen unterirdischen Organisationsgrad“, so Frank Bsirske. Er sollte erklären, warum ver.di  für die Passagier-Kontrolleure an den Flughäfen einen Stundenlohn von 19,01 Euro durchgesetzt hat - für Altenpfleger aber nur 16 Euro fordert. Ist deren Arbeit allen Ernstes weniger wert als die von Kontrolleuren? Haben sie nicht zudem eine Ausbildung absolviert, während die anderen nur angelernt werden müssen? Frank Bsirske erklärt das mit dem niedrigen Organisationgrad der Berufsgruppe. „Es gibt dort nach wie vor kulturelle Erblasten. Es dominiert die Kultur des Dienens und Helfens. Es fehlt die Kultur des Organisierens." Bsirske weiter:"Das Sicherheitspersonal hat einen Organisationsgrad von 80 bis 90 Prozent. Das heißt, fast alle von ihnen sind Mitglied bei Verdi." 
…den Artikel  der Süddeutschen „Dienen statt verdienen“ findet ihr hier

59 % der Befragten befürworten die Gründung einer Pflegekammer
Zur Frage ob in NRW eine Pflegekammer oder ein Pflegering eingerichtet werden soll, wurde vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziale, 2018 eine Repräsentative Befragung in Auftrag gegeben. NRW-Minister Laumann hat das Ergebnis am 9. Januar 2019 vorgestellt: 59 % der Befragten befürworten die Gründung einer Pflegekammer, während 7% für einen Pflegering plädierten. 20 % der Befragten befürworteten sowohl die Errichtung einer Pflegekammer als auch eines Pflegerings. 8%  Prozent haben sich gegen eine Interessenvertretung für die Pflege ausgesprochen. 6% waren unentschlossen. Den vollständigen Ergebnisbericht findet Ihr hier.

Diakonie und Caritas sollen den Prozess hin zu einem bundesweiten Tarifvertrag zu unterstützen

Die ver.di-Bundestarifkommission Altenpflege hat am 22. November die klare Erwartung an die Arbeitgeber formuliert, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, um spätestens im Januar 2019 Tarifverhandlungen aufzunehmen. Ziel ist ein Tarifvertrag, der auf die gesamte Altenpflege erstreckt werden soll. "Die Zeit drängt. Um das gesellschaftlich wichtige Feld der Altenpflege attraktiv zu machen, brauchen wir mehr Personal und eine gute Bezahlung.", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. Insofern begrüße ver.di die Bestrebungen der weltlichen Wohlfahrtsverbände, einen gemeinsamen Arbeitgeberverband zu gründen, so Bühler weiter. "Die Bundestarifkommission Altenpflege appelliert an Diakonie und Caritas, den Prozess hin zu einem bundesweiten Tarifvertrag zu unterstützen. Die großen konfessionellen Anbieter haben eine gesellschaftliche Verantwortung, die Altenpflege insgesamt attraktiv zu gestalten." Das kirchliche Arbeitsrecht dürfe diesem Vorhaben nicht im Weg stehen. …mehr dazu findet ihr hier.

Überlegungen von Michael Engelhardt zu den ab 01.1.2019 in Kliniken verbindlichen Untergrenzen 

Lange Jahre wurde die Personalsituation in den Pflegeeinrichtungen und Kliniken der Republik scheinbar ignoriert. Nun treten also ab 01.1.2019 für bestimmte Bereiche in Kliniken per Ministerverordnung verbindlich geregelte Personaluntergrenzen in Kraft. Prima, könnte man jetzt sagen, endlich werden die Arbeitgeber gezwungen, mehr Pflegepersonal einzustellen.  Aber genau hier liegt der Haken. 
Wer im Bereich Krankenhaus tätig ist, der weiß, dass der Markt für Pflegepersonal leergefegt ist. Eine freie Stelle kann durchschnittlich erst nach drei Monaten besetzt werden. Besonders rar sind Mitarbeitende mit Fachweiterbildung. Schon jetzt ist es kaum mehr möglich, Personal zu den üblichen Konditionen zu gewinnen. Und nun?  
…die Überlegungen von Michael Engelhardt dazu, findet ihr hier zum weiterlesen    

bubtagAltenpflegekräfte gingen am 21. November für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße.

Der Buß- und Bettag, einst bundesweiter Feiertag, wurde vor mehr als 20 Jahren abgeschafft, um die Arbeitgeber finanziell zu entlasten. Doch wer entlastet die Arbeitnehmer? Wer entlastet die Erzieher, die Polizisten und im Besonderen auch die Altenpflegekräfte?  Der Fachkräftemangel bietet seit Jahren eine fadenscheinige Entschuldigung für Pflegeeinrichtungsträger, mit der man das Unterlaufen der Fachkräftequote und eine Unterbesetzung bei gleichen Leistungserstattungen in den Heimen salonfähig gemacht hat und als Status Quo allerorts zu akzeptieren beginnt. Mit dem leider schon „traditionellen“ Protest am Buß-und Bettag fordern die Kolleginnen und Kollegen auch für die Altenpflege mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen.
Mehr dazu findet ihr hier  

BjoernREin Beitrag von Björn Rudakowski

Kein Tag vergeht, an dem nicht in den Medien über Pflegenotstand oder Fachkräftemangel berichtet wird. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn oder auch Landesarbeitsminster Karl-Josef Laumann aus NRW werden nicht müde zu betonen, dass diesmal den Pflegekräften die politische Unterstützung gewiss ist.13.000 neue Stellen sollen geschaffen werden und das Pflegestärkungsgesetz verspricht die Refinanzierung auch von Zusatzkräften. Die gesamte Pflege und insbesondere die scheinbar gegenüber der Krankenhauspflege noch unattraktivere Altenpflege blickt nicht gerade in eine rosige Zukunft: Allein um den derzeit besten Personalschlüssel eines Bundeslandes in allen Ländern einzuführen, müssten nach ver.di-Berechnungen 63.00 Fachkräfte in der Altenpflege zusätzlich eingestellt werden. Es ist also auch in Zukunft damit zu rechnen, dass Pflegeeinrichtungen ihre Profite mit Pflegepersonal erwirtschaften, das Teildienste schiebt, weiter bei Engpässen einspringt, die eigenen Familienangehörigen vernachlässigt und seine Gesundheit ruiniert.
…den Beitrag eines „betroffenen“ Kollegen, findet ihr hier zum weiterlesen 

wirsindeswertBsirske: „Bestes Tarifergebnis seit vielen Jahren.“

In der dritten Verhandlungsrunde für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen wurde ein Verhandlungsergebnis erzielt. Die Tarifvertragsparteien haben sich auf Im Durchschnitt 7,5 % Lohnerhöhung bei 30 Monaten Laufzeit verständigt. Verhandlungsführer Frank Bsirske sprach vom "besten Ergebnis seit vielen Jahren". Besonders hohe Zuwächse habe man in den Bereichen vereinbaren können, in denen der öffentliche Dienst die größten Personalgewinnungsprobleme  auf dem Arbeitsmarkt hat: Bei Fach- und Führungskräften, Technikern, Ingenieuren, IT-Fachleuten und bei den sozialen Berufen. Frank Bsirske hob hervor, dass es zugleich gelungen sei, auch für Beschäftigte in den unteren und mittleren Entgeltgruppen einen deutlichen Sprung nach oben zu sichern. 

…mehr dazu findet ihr hier

rudakowskiGedanken von Björn Rudakowski zum „Erfolg der Unsolidarischen“

Die Gewerkschaft ver.di hat Anfang April zu Warnstreiks in Kitas, Heimen und andern öffentlichen Einrichtungen aufgerufen. Viele Kolleginnen und Kollegen gingen das Risiko ein und folgten aktiv dem Streikaufruf ihrer Gewerkschaft. ver.di hat unter anderem sechs Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten gefordert. Der Arbeitskampf war erfolgreich, es konnte eine Lohnerhöhung von durchschnittlich 7.5% bei 30 Monaten Laufzeit erreicht werden. …weiterlesen

„Unter den Betroffenen, die hiervon erfahren, herrscht in der Regel Unruhe bis Panik“  

stellt Michael Engelhard, Mitglied der MAV von Ev. Klinikum Niederrhein fest und erklärt: „Im Entwurf werden für Tag- und Nachtschicht Schlüssel für das Verhältnis Pflegekraft/Patienten festgelegt, die tagsüber je nach Bereich zwischen 1:2 (Intensiv) und 1:11, nachts zwischen 1:3 und 1:24 liegen.

Interessanterweise lassen die Schlüssel die Anrechnung von Gesundheits- und Krankenpflegehelfernur zu einem relativ geringen Prozentsatz zu. (zb. zwischen 5,9 % in der Nachtschicht auf Intensiv und 40 % in der Nachtschicht in der Geriatrie) Das heißt zwar nicht, dass KPHs in diesen Bereichen nicht über die Anrechnung hinaus arbeiten dürfen, aber sie werden dann nicht bei der Berechnung zur Erfüllung der Untergrenzen herangezogen.“  ….weiterlesen

ver.di: „Das ist staatlich legitimierter Pflegenotstand“

Sylvia Bühler: " Die Beschäftigten der Krankenhäuser erwarten spürbare und nachhaltige Entlastung. Mit diesen Untergrenzen gibt es weder gute Versorgung noch Entlastung." Bühler begrüßte es, dass die Regierung die Notwendigkeit verbindlicher Personalvorgaben endlich erkannt habe. "Wenn aber nachts in der Geriatrie eine Pflegekraft allein 24 Patientinnen und Patienten versorgen soll, ist das staatlich legitimierter Pflegenotstand." ver.di erwartet Verpflichtende Personalvorgaben und fordert gemeinsam mit anderen Organisationen, dass ein am Pflegebedarf ausgerichtetes, pflegewissenschaftlich fundiertes Personalbemessungstool (weiter-) entwickelt und in den Krankenhäusern verpflichtend angewendet wird. 
Die gemeinsame Forderung findet ihr hier

Fachkräfte in der Altenpflege verdienen mit einem Durchschnittslohn von 2.621 Euro 16 % weniger als die Beschäftigten insgesamt. Helfer in der Altenpflege schneiden im Vergleich am schlechtesten ab. Sie verdienen mit durchschnittlich 1.870 Euro gut 600 Euro weniger als Helfer in der Krankenpflege mit 2.478 Euro. Zudem unterscheiden sich die Entgelte im Pflegesektor auch zwischen einzelnen Bundesländern erheblich. Bei den Fachkräften in der Altenpflege reicht die Spannweite zwischen 1.985 Euro in Sachsen-Anhalt und 2.937 Euro in Baden-Württemberg. Das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) hat eine Studie zu den Entgelten von Pflegekräften erstellt, die ihr hier abrufen könnt

die ver.di-Tarifkommission Altenpflege hat sich am 28.09.2018 in Berlin konstituiert 

und über Forderungen für einen Tarifvertrag diskutiert, der auf die gesamte Altenpflege erstreckt werden soll und am TVöD orientiert ist. "Den Mitgliedern der Tarifkommission ist sehr bewusst, für welches außergewöhnliche Tarifprojekt sie Verantwortung übernehmen. Unser Ziel ist ein Tarifvertrag, der vom Bundesarbeitsminister auf das gesamte Arbeitsfeld erstreckt wird, und zwar für alle Beschäftigten der stationären und ambulanten Altenpflege,- nicht nur für Pflegekräfte", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler im Anschluss an die Sitzung. Die ver.di-Tarifkommission Altenpflege setzt sich aus Altenpflege-Beschäftigten in allen ver.di-Landesbezirken und allen Trägerarten zusammen: aus kommunalen Einrichtungen, freigemeinnützigen - also weltliche und kirchliche Wohlfahrtsverbände - und privaten Pflegekonzernen.

…mehr dazu findet ihr hier

aktionstag altenpflegeGemeinsam stark für mehr Personal in der Altenpflege

Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen haben sich am Buß- und Bettag, im ganzen Bundesgebiet am ver.di-Aktionstag beteiligt und auf den Personalnot in der Altenpflege aufmerksam gemacht. Gute Pflege braucht genügend Personal! Doch genau daran fehlt es. Denn der Arbeits-Alltag der Beschäftigten in der Altenhilfe bedeutet: viele Überstunden, häufiges Einspringen aus dem Frei, zu wenig Zeit für die Menschen und keine verlässlichen Pausen- und Arbeitszeiten. Berichte über die kreativen Aktionen, mit denen die Kolleginnen und Kollegen gegen den Pflegenotstand protestiert haben, findet ihr hier

 

Die Reform tritt 2020 in Kraft,- ein Jahr später als geplant. 

Der Bundestag hat die umstrittene Reform der Pflegeausbildung beschlossen. Das Gesetz sieht eine zweijährige allgemeine Pflegeausbildung für die bisher separaten Berufsausbildungen in der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege vor. Danach sollen sich die Auszubildenden spezialisieren können oder die allgemeine Ausbildung fortsetzen. Sollte nach einer sechsjährigen Testphase festgestellt werden, dass sich  mehr als die Hälfte der Auszubildenden für die allgemeine Ausbildung entscheiden, könnten die Spezialausbildungen abgeschafft werden.

…den Kommentar von ver.di dazu, könnt ihr hier finden

Foto o speidelsbachUnser Kollege Björn Rudakowski hat „vor Ort“ bei der JAV nachgefragt, wie Auszubildende in der Pflege die neuen Regelungen bewerten. Oliver Speidelsbach (Foto), ein bald aus seinem Amt scheidender JAV-Sprecher in der Altenpflege, antwortet: „Alles ist besser für die Pflege, als der derzeitige Zustand, weil die Auszubildenden nach zwei Jahren selber entscheiden können, ob sie sich mehr von der Kinder-, Alten oder Krankenhauspflege angesprochen fühlen.“
„Seit 2011 haben allein in NRW 6000 mehr Auszubildende den Altenpflegeberuf erlernen wollen, wobei die Anzahl an Pflegeschulen und Dozenten gleich geblieben ist“, erklärt die zukünftige Fachkraft nachdenklich. „Insbesondere für die Altenpflege bleibt auch nach Einführung der Generalistik ein Verbesserungsbedarf bestehen. Der muss aber in erster Line von Seiten der Träger eingelöst werden. Die Politik hat erst einmal eine Weiche gestellt“

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