altWie bereits 2014 hat sich die Landessynode der EKiR auch 2015 wieder mit Einsparungen zur Haushaltskonsolidierung beschäftigt. Diesmal lagen Beschlussvorlagen für ein Sparvolumen von 11,3 Mio. Euro vor, die Ergebnisse einer beispielhaft transparenten Entscheidungsfindung waren. Die Kirchenleitung hatte ihre Vorschläge an vier öffentlichen Abenden bereits im Herbst zur Diskussion gestellt. So konnten Kritiken und Anregungen im Dialog, aber auch durch Internetpetitionen und Unterschriftensammlungen in die Diskussion eingebracht werden.

Obwohl es bei der Umsetzung der Vorschläge Einschnitte für Mitarbeitende geben wird, ist auch von den Vertretungen der Mitarbeitenden anerkennend festzustellen, dass zur sozialverträglichen Bewältigung bereits umfangreiche Maßnahmen getroffen wurden. (Nachzulesen in der Anlage 3 der Vorlage) Bei dem bisher recht positiven Vorlauf, stellt sich aber die Frage nach den konkreten Auswirkungen der Beschlüsse.

In seiner Einführungsrede hat Präses Manfred Rekowski betont:  „…im Ergebnis wird unsere Kirche dadurch nicht zu einem Trümmerhaufen, sondern sie wird so verändert, dass sie unter veränderten Rahmenbedingungen leben und arbeiten kann.“ Diese Aussage ist auch bei den Mitarbeitenden gut angekommen,- allerdings berechtigen nicht nur die radikalen Einschnitte in der Arbeitslosenhilfe und Bildung die Sorge, dass sich unsere Kirche langfristig aus ihrem sozialen Engagement zurückzieht.

Hier findet ihr die Vorlage zur Haushaltskonsolidierung: Vorlage zur Haushaltskonsolidierung und die  Einführungsrede: Haushaltskonsolidierung Einführungsrede